Das TrueArchive-Handbuch.
Quellen verbinden, Archiv wählen, Abgleich starten.
Die „?“-Buttons in der App öffnen direkt das passende Kapitel. Weiter unten findest du die Release Notes und frühere Versionen.
Handbuch für die kostenlose Alpha 0.10.0
Installieren
Die erste Testrunde wird vorbereitet. Im öffentlichen Download 0.10.0 ist ein Problem bekannt, bei dem die Menüleistenanzeige die App blockieren und sehr viel Arbeitsspeicher belegen kann. Warte für einen neuen Test auf die Einladung mit der korrigierten, geprüften Version. Für die Testrunde anmelden.
Du brauchst einen Mac mit macOS 15 oder neuer. Ein gemeinsames Paket ist für Intel und Apple Silicon vorgesehen. Den Prüfstand deiner Version findest du in den Release Notes.
Wenn du deine Beta-Einladung erhalten hast, kannst du das darin verlinkte App-Paket so installieren:
- Laufende Übernahmen beenden. Schließe die ältere TrueArchive-App vor einem Update.
- Das App-Paket aus deiner Beta-Einladung entpacken. Lege
TrueArchive.appin den Ordner „Programme“. - App öffnen. Beim ersten Start beginnt der Einrichtungsassistent.
Noch keine Einladung erhalten? Melde dich für die Beta an.
Diese Alpha ist nicht von Apple notarisiert. macOS kann deshalb beim ersten Öffnen eine zusätzliche Freigabe verlangen. Verwende das unveränderte Paket aus deiner Einladung und prüfe, ob die Version stimmt.
macOS blockiert den ersten Start
Wenn macOS den Entwickler nicht bestätigen oder die App nicht auf Schadsoftware überprüfen kann, beschreibt Apple diesen Weg für Apps, deren Herkunft du vertraust:
- Versuche, TrueArchive aus „Programme“ zu öffnen, und schließe die Warnmeldung.
- Öffne Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit. Scrolle zum Abschnitt „Sicherheit“.
- Klicke bei TrueArchive auf „Dennoch öffnen“ und bestätige anschließend mit „Öffnen“.
Diese Ausnahme gilt für die App. Bei einer Meldung über eine beschädigte App oder erkannte Schadsoftware, oder wenn die Freigabe fehlt, melde uns den genauen Wortlaut. Schalte den Schutz deines Mac nicht pauschal ab. Apples Erklärung zum ersten Start.
Lies die Release Notes zu deinem App-Paket. Dort findest du auch den Link zur passenden Prüfsumme.
App-Updates
Ab Version 0.6.0 sind automatische App-Updates voreingestellt. TrueArchive prüft ungefähr täglich, solange die App läuft und der Mac wach ist. Ein neues, geprüftes Paket wird im Leerlauf installiert; anschließend startet die App neu.
Während einer Prüfung, Übernahme, Pause oder Verschlagwortung wartet das Update. Auch eine offene Einrichtung oder Importvorschau verhindert einen automatischen Neustart. Das gilt ebenso für eine erhaltene Vorschau auf einer gerade nicht angezeigten Quellseite. Während des Updatevorgangs starten keine neuen Archivaufträge.
Unter TrueArchive → Einstellungen → App-Updates kannst du die Automatik ausschalten. „Jetzt nach Updates suchen“ bleibt für manuelle Updates verfügbar. Das geht auch über das TrueArchive-Menü; „App-Updates …“ im Menüleistenfenster öffnet die Einstellung.
Die eigene Moduswahl ist während eines Updates gesperrt. Eine Automatik-Auswahl im Update-Dialog gilt für folgende Updates; sie nimmt ein bereits vorbereitetes Update nicht zurück. Bei einer gestörten Verbindung oder einem Installationsfehler kannst du später erneut prüfen.
Einmaliger Wechsel von 0.5.0 und älter: Installiere die erste Ausgabe mit Updater noch manuell aus dem Paket deiner Einladung. Ältere Apps können sich diese Funktion nicht selbst nachladen. Die Paketsignatur bestätigt die Herkunft des Updates; der Pilot ist weiterhin nicht von Apple notarisiert.
Nicht auf 0.7.x zurückwechseln: Sobald die Alpha 0.8.0 die lokale Einrichtung im neuen Schema 2 gespeichert hat, können Versionen 0.7.x diese Einstellungen absichtlich nicht lesen. So wird ein begrenzter Fotos-Abgleich nicht versehentlich als unbegrenzt ausgeführt. Das Archivformat und bereits archivierte Dateien bleiben unverändert.
Dein erstes Archiv
- Quellen verbinden. Füge Apple Fotos, eine SD-Karte oder lokale Bildordner hinzu.
- Archiv verbinden. Wähle einen neuen leeren Archivordner oder dein vorhandenes TrueArchive-Archiv. Das Ziel benötigt APFS oder HFS+.
- Einrichtung abschließen. Danach startest du links „Alle Quellen archivieren“ oder öffnest eine einzelne Quelle für eine gezielte Übernahme. Der Assistent führt keine begrenzte Zehn-Bilder-Probe mehr aus.
Die Schritte links sind anklickbar: Quellen und Archiv kannst du direkt öffnen; „Fertig“ wird nach gültiger Quellen- und Archivwahl freigeschaltet. Der Wechsel behält deine Angaben und startet keine Übernahme. Deine erste Übernahme landet direkt im gewählten Archiv. Ein zusätzlicher Testordner ist nicht nötig. Quellen, Archiv und ein optionaler Fotos-Aufnahmezeitraum bleiben auf diesem Mac gespeichert.
Die Richtung ist immer Quelle → Archiv. TrueArchive verändert oder löscht keine Quellen. Auch wenn du später dort eine Datei löschst, bleibt die Archivkopie erhalten.
Quellen und Ziel im Blick
Links stehen die Quellen, darunter zeigt der Pfeil zu deinem gewählten Archivordner. Über + ergänzt du weitere Quellen. Ein Klick öffnet die jeweilige Seite; „Einstellungen …“ enthält ihre Konfiguration und den optionalen Zeitplan.
Eine erstellte Vorschau samt Auswahl bleibt während dieser App-Sitzung erhalten, wenn du zum Ziel oder zu einer anderen Quelle wechselst. Mit „Alle Quellen archivieren“ ersetzt du diese Vorschauen bewusst durch einen vollständigen Abgleich. Auch während einer Übernahme kannst du dich umsehen. Der feste Statusbereich zeigt die aktive Arbeit; „Zum Vorgang“ führt zurück. Ein automatischer Abgleich wechselt deine Seite nicht.
Auf der Archivseite siehst du den vollständigen Zielpfad, die Verbindung und den freien Speicher des Laufwerks. Über „Archiv ändern …“ wählst du den gewünschten Ordner direkt. Bei der ersten Einrichtung heißt der Knopf „Archivordner wählen …“. In der Auswahl kannst du über „Neuer Ordner“ einen Ordner anlegen und mit „Als Archiv verwenden“ bestätigen. Dieser Ordner selbst wird dein Archiv; es wird kein zusätzlicher „Bildarchiv“-Ordner darunter angelegt. Das Ziel benötigt APFS oder HFS+.
„Zielwechsel noch offen“: Die letzte Auswahl konnte nicht übernommen werden. Weitere Übernahmen bleiben gesperrt, auch nach einem App-Neustart. Wähle das gewünschte Ziel erneut und warte auf „Archiv bereit“. Der bisherige Ordner wird nicht still weiterverwendet.
Ein Archivwechsel macht bisherige Vorschauen ungültig. Änderst du „Unterordner einbeziehen“ bei einer Quelle, prüfst du diese Quelle neu; die Auswahl einer anderen Quelle bleibt erhalten. Nach einem App-Neustart erstellst du ebenfalls eine neue Vorschau.
Alle Quellen archivieren
Mit „Alle Quellen archivieren“ in der Seitenleiste startest du einen einmaligen Durchlauf: zuerst alle eingerichteten lokalen Quellen nacheinander, danach die verbundene Apple-Fotos-Quelle. Für Ordner gilt die jeweilige Unterordnerauswahl, für Apple Fotos der gespeicherte Aufnahmezeitraum. Ohne Datumsfilter wird die gesamte erreichbare Mediathek in kleinen Etappen abgeglichen.
Offene Vorschauen werden ersetzt. Der Knopf prüft den vollständigen eingerichteten Umfang neu und übernimmt neue oder geänderte Inhalte. Bisherige Teilauswahlen begrenzen diesen Lauf nicht. Für eine gezielte Auswahl archivierst du stattdessen auf der einzelnen Quellseite.
Der Quellenfortschritt steht direkt unter dem Knopf. Mit „Ergebnis anzeigen“ siehst du danach je Quelle neue, aktualisierte und bereits vorhandene Inhalte sowie Hinweise. Fehlende Quelllaufwerke werden übersprungen; andere Quellen können weiterlaufen. Bei einem unsicheren Archiv oder geänderter Einrichtung stoppt der Lauf.
Lokale Arbeit lässt sich mit „Pausieren“ anhalten und mit „Fortsetzen“ weiterführen. „Abgleich abbrechen“ beendet den gesamten Durchlauf; spätere Quellen starten dann nicht mehr. Apple Fotos unterstützt Abbrechen, aber noch keine Pause. Bereits archivierte Dateien bleiben erhalten und werden beim nächsten Start wiedererkannt.
Deine Zeitpläne und deren globale Pause bleiben unverändert. Für Apple Fotos muss voller Zugriff bereits erlaubt sein. Laufende Archivarbeit und App-Updates verhindern einen zweiten gleichzeitigen Durchlauf.
Fragen und Details
Öffne nur, was du gerade brauchst.
Wo liegen die Dateien, und was bleibt gespeichert?
Neue Archive legen Bilder direkt im gewählten Ordner ab: 2026/2026-09-08/, ohne zusätzlichen Medien-Ordner. Ohne bekanntes Datum heißt der Ordner Unbekannt. Zu jeder Mediendatei gehört ein gemeinsames XMP.
Bestehende TrueArchive-Archive behalten ihre bisherige Ablage unter Medien/. Sie werden nicht automatisch umsortiert. Andere gefüllte Bildordner fügst du als Quellen hinzu.
Quellen und Ziel bleiben auf diesem Mac eingerichtet. Über „Einstellungen …“ änderst du den Anzeigenamen und die Unterordnerauswahl einer Quelle. „Quelle aus Liste entfernen …“ entfernt nur diese gespeicherte Verbindung.
Fehlt eine Quellplatte, schließe sie an und wähle in ihren Einstellungen „Verbindung erneut prüfen“. Beim Archivziel heißt die Aktion „Erneut verbinden“. Ein anderer Datenträger am gleichen Pfad wird nicht ungeprüft übernommen. Nach einem Macwechsel richtest du die Quellen auf dem neuen Mac erneut ein.
Wie übernehme ich Bilder aus Apple Fotos?
Verbinde die erwartete Systemfotomediathek dieses Mac-Benutzers und erlaube den angefragten Fotos-Zugriff. Eine externe Mediathek muss angeschlossen sein. Der Quellenname wechselt keinen Apple-Account.
Mit „Alle Aufnahmen archivieren“ startest du direkt einen Abgleich aller erreichbaren Bilder und Videos. TrueArchive setzt keine Gesamtmengenbegrenzung. Technisch werden weiterhin höchstens 20 Aufnahmen je Etappe geprüft; zwischen bestätigten Etappen liegen mindestens 15 Sekunden. Fortschritt und Ergebnis gelten für die ganze Runde.
Über „Zeitraum ändern …“ auf der Fotos-Seite kannst du den Abgleich auf inklusive Kalendertage begrenzen. „Ab“ und „Bis“ lassen sich gemeinsam oder einzeln setzen. Ist der Filter aktiv, werden Aufnahmen ohne bekanntes Aufnahmedatum ausgeschlossen. Ohne Filter gehören auch undatierte Aufnahmen zum Abgleich.
Der Aufnahmezeitraum bleibt bei der Fotosquelle gespeichert und gilt gleichermaßen für den direkten und einen geplanten Abgleich. Eine Änderung startet oder aktiviert keinen Zeitplan. Bei einem Fehler oder einer unvollständigen Etappe stoppt der Abgleich; nach der Klärung kannst du neu starten. Bereits archivierte Aufnahmen werden wiedererkannt.
Beim Archivieren werden benötigte iCloud-Ressourcen angefordert; lokale Dateien müssen nicht erneut geladen werden. Originale, aktuelle Fassungen und verfügbare Zusatzressourcen kommen mit. Live Photos können mehrere Dateien ergeben. Fotos und Videos bleiben in Apple Fotos erhalten.
Einen wiederkehrenden Abgleich aktivierst du separat über „Einstellungen … → Zeitplan → Regelmäßig ins Archiv übernehmen“. Auch dieser arbeitet in begrenzten Etappen und ohne Gesamtmengenlimit. Die erreichbare Systemfotomediathek ist kein unabhängiger Nachweis des vollständigen iCloud-Bestands.
Wie übernehme ich Karten und lokale Ordner?
Füge über + eine SD-Karte, Festplatte oder weitere lokale Ordner hinzu. Mehrere Ordner lassen sich gleichzeitig wählen. Quellen dürfen auch auf FAT oder exFAT liegen; Quelle und Archiv müssen getrennt sein.
Für eine direkte Übernahme aller verbundenen Quellen nutze links „Alle Quellen archivieren“. Für eine gezielte Übernahme klicke auf eine einzelne lokale Quelle und erstelle ihre Vorschau; dort wählst du Dateien aus und klärst offene Metadatenfälle. Unter „Einstellungen …“ entscheidest du, ob Unterordner dazugehören. Die Vorschau prüft den gewählten Umfang; die Einrichtung selbst startet keine Probeübernahme.
Filter und Seitenwechsel helfen bei großen Beständen. Prüfe neue Dateien, Änderungen und offene Fälle, bevor du „ausgewählte archivieren“ startest. Eine erneute Prüfung erkennt passende bereits archivierte Medien wieder.
Nach der Übernahme siehst du neue Dateien, aktualisierte Metadaten, bereits vorhandene Inhalte und offene Fälle. „Archiv öffnen“ führt zum Ergebnis im Finder. Du kannst die Quelle für spätere Abgleiche behalten oder mit „Quelle aus Liste entfernen …“ die Verbindung entfernen. Dateien auf der alten Platte und im Archiv bleiben erhalten. Eine Teilübernahme bestätigt nicht den gesamten Inhalt der Platte.
RAWs und vorhandene XMPs werden zusammen übernommen. Fertige Bilder in Apple Fotos und RAWs auf der Karte werden nicht allein wegen ähnlicher Namen automatisch verknüpft.
Wie trenne ich eine Quellplatte nach der Übernahme?
Warte, bis die Archivarbeit beendet ist, und klicke auf das Auswurfsymbol neben der externen Quelle. TrueArchive trennt das zugehörige Volume. Alle eingerichteten Quellordner auf diesem Volume sind danach nicht mehr verbunden; ihre Einstellungen bleiben gespeichert. Warte auf die Erfolgsmeldung. Hat der Datenträger weitere verbundene Volumes, trenne diese ebenfalls, bevor du ihn abziehst.
Das Volume mit deinem Archiv wird nicht getrennt. Die Aktion erzwingt kein Trennen und betrifft nicht pauschal alle Volumes eines Datenträgers. Meldet macOS, dass das Volume noch verwendet wird, beende den anderen Zugriff und versuche es erneut.
Trennen macht das Quellvolume vorübergehend nicht erreichbar. „Quelle aus Liste entfernen …“ entfernt dagegen nur die gespeicherte Verbindung zu einem Ordner und wirft den Datenträger nicht aus. Beide Aktionen erhalten die Dateien auf Quelle und Archiv.
Wie funktionieren Zeitpläne?
Unter „Einstellungen … → Zeitplan“ aktivierst du jede gewünschte Quelle einzeln. Vorgeschlagen wird täglich; stündlich oder alle sechs Stunden sind ebenfalls möglich. „Nächsten Abgleich vorziehen“ macht einen bereits aktivierten Zeitplan sofort fällig. Bei angehaltenen Fehlern heißt die Aktion „Abgleich erneut freigeben“.
Beim Archivziel stoppt „Automatische Abgleiche pausieren“ nur den Start weiterer geplanter Läufe. Einen bereits laufenden lokalen Vorgang hältst du separat mit „Pausieren“ an und setzt ihn mit „Fortsetzen“ fort. Die Menüleiste und der feste Statusbereich zeigen denselben Vorgang.
TrueArchive muss laufen und der Mac wach sein; das Hauptfenster darf geschlossen werden. Verpasste Termine werden einmal nachgeholt. Fehlende Quellen warten, nach drei fehlgeschlagenen Versuchen hält der betroffene Zeitplan an. Offene Vorschauen bleiben erhalten und verhindern automatische Übernahmen sowie lokale Verschlagwortung, auch wenn gerade eine andere Quelle angezeigt wird.
Apple Fotos prüft die erreichbare Mediathek schrittweise und mit dem gespeicherten Aufnahmezeitraum. Nach einem App-Neustart, einer Bereichsänderung oder einer zwischenzeitlichen Änderung beginnt eine neue Prüfrunde; bereits archivierte Ressourcen werden wiedererkannt. Das ist kein gesonderter Nachweis aller Inhalte in der iCloud.
Die lokale Verschlagwortung hat einen eigenen Schalter. Automatische Schlagwörter erklärt.
Wie ergänze ich englische Schlagwörter mit Apple Vision?
Beim Archivziel öffnest du unter „Automatische Schlagwörter“ die „Einstellungen …“ und schaltest „Englische Schlagwörter automatisch ergänzen“ ein. Apple Vision verarbeitet neue, geänderte und bisher nicht verschlagwortete Archivbilder auf diesem Mac. Höchstens zehn ausreichend sichere englische Begriffe pro Bild werden direkt ergänzt; vorhandene Schlagwörter und Bearbeitungsdaten bleiben erhalten. Die Ergebnisse sind automatisch erkannt und können unzutreffend sein.
Videos werden übersprungen. Für manche RAW-Formate stellt macOS keine passende Vorschau bereit; betroffene Bilder erscheinen als Hinweis und die automatische Verschlagwortung hält an. „Erneut versuchen“ startet sie nach der Klärung neu. Anhalten wirkt spätestens nach der laufenden Erkennung.
Die Analyse läuft lokal. Es wird kein Bild an einen KI-Onlinedienst übertragen und niemand muss Bilder einzeln freigeben. Die Begriffe landen im gemeinsamen XMP unter dc:subject. Wenn mehrere Quellen dieselbe Archivdatei nutzen, wird diese Datei nur einmal analysiert; eigenständige Bearbeitungsvarianten bleiben getrennt.
Was passiert mit doppelten Bildern und mehreren Nitro-Bearbeitungen?
Gleiche Datei, mehrere Quellen: TrueArchive prüft den vollständigen Dateiinhalt. Sind die Medienbytes identisch und die XMP-Angaben verträglich, wird die vorhandene Archivdatei genutzt. Die zusätzliche Herkunft kommt in ihr gemeinsames XMP. Name und Quellordner dürfen unterschiedlich sein. Ähnlich aussehende Bilder oder ein RAW und sein fertiges JPEG gelten nicht automatisch als Duplikat.
- Gleiche RAW-Datei, gleiche Nitro-Bearbeitung: ein Medien-/XMP-Paar mit mehreren Herkünften. Unterschiede allein in XML-Schreibweise oder Einrückung erzeugen keine neue Bearbeitung.
- Gleiche RAW-Datei, verschiedene Nitro-Bearbeitungen: jede unterschiedliche lesbare Bearbeitung erhält bei ansonsten verträglichen Metadaten automatisch eine eigene Mediendatei mit eigenem XMP. Beide Fassungen lassen sich unabhängig weiterbearbeiten. Bei drei verschiedenen Rezepten bleiben entsprechend drei Varianten erhalten.
- Erneute Übernahme: bereits bekannte Dateien, Herkünfte und Bearbeitungen werden wiedererkannt. Derselbe Import soll keine weiteren Varianten erzeugen.
Beispiel: Auf zwei Platten liegt dieselbe RAW-Datei, einmal in Farbe und einmal mit einer anderen Nitro-Bearbeitung. Beide Fassungen bleiben im Archiv. Bringst du später dieselbe Karte nochmals mit, werden diese Fassungen wiedergefunden. Getrennte Dateinamen unterscheiden die Paare; die Zuordnung steht zusätzlich im XMP.
Andere widersprüchliche Metadaten: Bei unvereinbaren Bewertungen, GPS-Angaben oder fremden XMP-Feldern zeigt die Vorschau „Metadaten prüfen“. Wähle dort „Beide Fassungen behalten“, um getrennte Paare zu archivieren, oder „Später prüfen“, um den Fall offenzulassen. Ein unterschiedliches Nitro-Rezept allein benötigt diese Entscheidung nicht. Zusätzliche widersprüchliche Angaben bleiben prüfpflichtig. Solange andere Konflikte offen sind, wird die Quelle nicht als abgeschlossen bestätigt.
Was die Ergebniszahlen bedeuten: „Herkunft ergänzt“ bedeutet, dass keine zusätzliche Mediendatei kopiert wurde. Eine erhaltene Bearbeitungsvariante zählt dagegen als neue Datei. „Zusätzliches Kopieren vermieden“ bezeichnet die beim Import nicht erneut kopierten Medienbytes; dieser Wert ist kein zusätzlich frei gewordener Speicherplatz.
Woher kam ein Bild? Die Herkunftsliste im gemeinsamen XMP enthält die Quellkennung, Rolle und den relativen Dateipfad. Bei lokalen Quellen kommen verfügbare Namen von Platte und gewähltem Ordner hinzu. Bei Apple Fotos bleiben die logischen Aufnahmen und Rollen zugeordnet; Alben und Schlagwörter werden verträglich ergänzt. Das Archiv bleibt ohne verpflichtende Katalogdatenbank lesbar.
Bestehende Kopien prüfen: Auf der Archivseite startet „Duplikate prüfen“ einen reinen Leselauf. Er prüft die unterstützten Bild-, RAW- und Videoformate und unterscheidet identische Kopien, absichtliche Bearbeitungsvarianten und Hardlinks. Separate Bearbeitungsdaten und andere Dateitypen sind nicht Teil dieses Leselaufs. Auch unverwaltete oder unlesbare Dateien erscheinen als Hinweise. Die Prüfung lässt sich pausieren oder abbrechen; ein Teilergebnis ist keine vollständige Prüfung. Es werden keine bestehenden Kopien automatisch gelöscht oder zusammengeführt.
Archivformat ab 0.10.0: Sobald gemeinsame Herkunfts- oder Variantendaten erstmals geschrieben werden, wird der Formatschutz auf Version 6 angehoben. Vorhandene Ordner werden nicht umsortiert. Ältere TrueArchive-Versionen können anschließend nicht mehr in dieses Archiv schreiben; verwende auf allen Macs mindestens 0.10.0. Die Medien und ihre XMP-Dateien bleiben normale Dateien.
Quellen werden bei keinem dieser Schritte verändert oder gelöscht. Nitro-Rezepte in XMP werden erhalten; zusätzliche Nitro-Dateien .photo und .photo-edit sind weiterhin nicht Teil der Übernahme. Der tatsächliche Rücktest mit Nitro und digiKam ist im Prüfstand der Version ausgewiesen.
Welche Metadaten und Bearbeitungen kommen mit?
- Originale: unveränderte Dateien samt eingebetteten Metadaten.
- Apple Fotos: aktuelle Bearbeitungen, zugängliche Alben, Datum, GPS, Favorit und angebotene Bearbeitungsressourcen.
- Lokale Quellen: vorhandene XMP-Daten sowie Name der Quellplatte, gewählter Ordner und relativer Dateipfad. Unterstützte Änderungen werden mit unabhängigen Archivangaben zusammengeführt; Konflikte bleiben sichtbar.
Apple-Fotos-Titel, Beschreibung, Schlagwörter, Personen und ursprüngliche Zeitzone liefert der aktuelle Adapter nicht. Bereits eingebettete Angaben bleiben im Original erhalten.
Proprietäre Bearbeitungsrezepte lassen sich nicht automatisch in jeder anderen App weiterbearbeiten. Nitro-Dateien .photo und .photo-edit werden bisher nicht übernommen. Der vollständige Rücktest mit Nitro und digiKam steht aus.
Kann ich pausieren oder nach einer Unterbrechung fortsetzen?
Über das TrueArchive-Symbol in der Menüleiste siehst du den aktuellen Status und öffnest das App-Fenster.
Während einer Prüfung oder Übernahme drehen sich die kleinen Pfeile neben dem Laufwerk. Im Leerlauf bleibt das Symbol ruhig; Pause und Problem haben eigene feste Zeichen. Ist unter macOS „Bewegung reduzieren“ eingeschaltet, bleiben auch die Pfeile unbewegt. Ein Klick zeigt den genauen Vorgang und seinen Fortschritt. Beim Gesamtabgleich stoppt „Gesamten Abgleich abbrechen“ auch alle noch ausstehenden Quellen.
Lokale Übernahmen kannst du pausieren und im selben geöffneten Lauf fortsetzen. Quelle und Archiv müssen angeschlossen bleiben. Der Fotos-Export unterstützt Abbrechen, aber noch keine Pause.
Nach einer Unterbrechung wählst du dasselbe Archiv. Bei „Unterbrochene Übernahme gefunden“ kannst du „Übernahme wiederherstellen“ starten. Die App prüft die Belege erneut und schließt eindeutig vorbereitete Schritte ab. Unklare Dateien bleiben zur Prüfung erhalten.
Erstelle danach eine neue Vorschau. Vollständig archivierte Bilder werden wiedererkannt. „Keine offenen Übernahmen“ ist keine vollständige Prüfung aller Archivdateien und kein Nachweis einer zweiten Sicherung.
Bei „Archiv wird bereits verwendet“ warte auf den anderen Vorgang. Lösche die Datei .bildarchiv/write.lock nicht zum Entsperren.
Kann ich das Archiv mit digiKam durchsuchen?
Ja. Das Archiv besteht aus normalen Dateien und XMP-Begleitdateien. Du kannst es im Finder öffnen und mit einer vorhandenen digiKam-Installation durchsuchen. Suche und Gesichtserkennung bleiben Aufgaben von digiKam.
TrueArchive installiert oder konfiguriert digiKam noch nicht. Warte mit Änderungen im Archiv, bis die Übernahme beendet ist.
Release Notes
Zu jeder Version dokumentieren wir neue Funktionen, Korrekturen, wichtige Update-Hinweise und bekannte Grenzen. Frühere Einträge bleiben erhalten, damit du auch deine installierte Version nachlesen kannst.
Die Versionsnummer findest du in der App unter TrueArchive → Über TrueArchive. Das Handbuch erklärt den aktuellen Stand; die Versionshistorie zeigt, seit wann eine Funktion verfügbar ist.
Bei Problemen
Notiere den Schritt und die sichtbare Meldung. Am Ende des Assistenten kannst du den Einrichtungsbericht ansehen und bewusst kopieren. Er enthält technische Angaben und Anzahlen, keine privaten Bilder oder Dateipfade. Es wird nichts automatisch versendet.
Beachte den Prüfstand und die bekannten Einschränkungen in den Release Notes deiner Testversion. TrueArchive ist ein persönliches Community-Projekt im Pilotbetrieb.
Feedback zur Testphase senden oder einen Featurewunsch abgeben.