Das TrueArchive-Handbuch.

Quellen verbinden, Archiv wählen, Abgleich starten.

Die „?“-Buttons in der App öffnen direkt das passende Kapitel. Weiter unten findest du die Release Notes und frühere Versionen.

Handbuch für Alpha 0.12.0 · Build 24 · 10. September 2026

Installieren

Alpha 0.12.0 ist für die erste Testrunde bereit. Sie enthält die Korrektur für den Menüleistenhänger von 0.10.0 und die vereinfachte Oberfläche. Beginne mit einer kleinen, zusätzlich gesicherten Auswahl. Für die Testrunde anmelden.

Du brauchst einen Mac mit macOS 15 oder neuer. Ein gemeinsames Paket enthält die App für Intel und Apple Silicon. Den Prüfstand deiner Version findest du in den Release Notes.

So installierst du das App-Paket aus deiner Beta-Einladung:

  1. Laufende Übernahmen beenden. Schließe die ältere TrueArchive-App vor einem Update.
  2. Das App-Paket aus deiner Beta-Einladung entpacken. Lege TrueArchive.app in den Ordner „Programme“.
  3. App öffnen. Beim ersten Start öffnet sich die normale Oberfläche mit Hinweisen zum Verbinden von Quellen und Archiv.

Noch keine Einladung erhalten? Melde dich für die Beta an.

Diese Alpha ist nicht von Apple notarisiert. macOS kann deshalb beim ersten Öffnen eine zusätzliche Freigabe verlangen. Verwende das unveränderte Paket aus deiner Einladung und prüfe, ob die Version stimmt.

macOS blockiert den ersten Start

Wenn macOS den Entwickler nicht bestätigen oder die App nicht auf Schadsoftware überprüfen kann, beschreibt Apple diesen Weg für Apps, deren Herkunft du vertraust:

  1. Versuche, TrueArchive aus „Programme“ zu öffnen, und schließe die Warnmeldung.
  2. Öffne Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit. Scrolle zum Abschnitt „Sicherheit“.
  3. Klicke bei TrueArchive auf „Dennoch öffnen“ und bestätige anschließend mit „Öffnen“.

Diese Ausnahme gilt für die App. Bei einer Meldung über eine beschädigte App oder erkannte Schadsoftware, oder wenn die Freigabe fehlt, melde uns den genauen Wortlaut. Schalte den Schutz deines Mac nicht pauschal ab. Apples Erklärung zum ersten Start.

Lies die Release Notes zu deinem App-Paket. Dort findest du auch den Link zur passenden Prüfsumme.

App-Updates

Die Testversion 0.12.0 wird zunächst als manuelles Paket verteilt. Sie erscheint noch nicht im gemeinsamen automatischen Updatekanal. Lass eine laufende Übernahme enden, beende die ältere App und ersetze sie wie oben beschrieben. Deine gespeicherten Quellen und das Archiv bleiben erhalten.

Ab Version 0.6.0 sind automatische App-Updates voreingestellt. TrueArchive prüft ungefähr täglich, solange die App läuft und der Mac wach ist. Ein neues, geprüftes Paket wird im Leerlauf installiert; anschließend startet die App neu.

Während einer Prüfung, Übernahme, Pause oder Verschlagwortung wartet das Update. Auch eine offene Einrichtung oder Importvorschau verhindert einen automatischen Neustart. Das gilt ebenso für eine erhaltene Vorschau auf einer gerade nicht angezeigten Quellseite. Während des Updatevorgangs starten keine neuen Archivaufträge.

Unter TrueArchive → Einstellungen → App-Updates kannst du die Automatik ausschalten. „Jetzt nach Updates suchen“ bleibt für manuelle Updates verfügbar. Das geht auch über das TrueArchive-Menü; „App-Updates …“ im Menüleistenfenster öffnet die Einstellung.

Die eigene Moduswahl ist während eines Updates gesperrt. Eine Automatik-Auswahl im Update-Dialog gilt für folgende Updates; sie nimmt ein bereits vorbereitetes Update nicht zurück. Bei einer gestörten Verbindung oder einem Installationsfehler kannst du später erneut prüfen.

Einmaliger Wechsel von 0.5.0 und älter: Installiere die erste Ausgabe mit Updater noch manuell aus dem Paket deiner Einladung. Ältere Apps können sich diese Funktion nicht selbst nachladen. Die Paketsignatur bestätigt die Herkunft des Updates; der Pilot ist weiterhin nicht von Apple notarisiert.

Nicht auf 0.7.x zurückwechseln: Sobald die Alpha 0.8.0 die lokale Einrichtung im neuen Schema 2 gespeichert hat, können Versionen 0.7.x diese Einstellungen absichtlich nicht lesen. So wird ein begrenzter Fotos-Abgleich nicht versehentlich als unbegrenzt ausgeführt. Das Archivformat und bereits archivierte Dateien bleiben unverändert.

Sprache wählen

Unter TrueArchive → Einstellungen → Allgemein → Sprache / Language wählst du System, Deutsch oder English. Bei „System“ verwendet TrueArchive die erste unterstützte Sprache aus den bevorzugten Systemsprachen. Ist weder Deutsch noch Englisch dabei, wird Englisch verwendet. Deine ausdrückliche Auswahl bleibt auf diesem Mac gespeichert.

Navigation und Einstellungen wechseln sofort. Bereits angezeigte Meldungen behalten ihre Sprache bis zur nächsten Aktion. Systemeigene Dialogelemente und Update-Dialoge verwenden die von macOS gewählte Sprache. Laufende Archivarbeit wird durch die Sprachwahl nicht neu gestartet. Eigene Quellnamen, Dateinamen, Pfade und archivierte Metadaten bleiben unverändert. Apple Vision ergänzt weiterhin englische Schlagwörter.

Die Website hat oben eine eigene Auswahl für Deutsch, English und Automatisch. Bei Automatisch richtet sich die Sprache nach den bevorzugten Browsersprachen, mit Englisch als Rückfall. Die Auswahl bleibt gespeichert, wenn der Browser dies erlaubt. Sprachlinks funktionieren auch ohne JavaScript; dann wählst du Deutsch oder English selbst.

Dein erstes Archiv

  1. Quellen verbinden. Füge über „+ Quelle hinzufügen“ Apple Fotos, eine SD-Karte oder lokale Bildordner hinzu. Die gewählte Quelle öffnet sich direkt.
  2. Archiv verbinden. Wähle auf der Archivseite einen neuen leeren Archivordner oder dein vorhandenes TrueArchive-Archiv. Das Ziel benötigt APFS oder HFS+.
  3. Abgleich bewusst starten. Sobald mindestens eine Quelle verbunden und das Archiv geprüft ist, merkt sich TrueArchive die vollständige Einrichtung automatisch. Starte danach „Alle Quellen archivieren“ oder eine einzelne Quelle.

Quellen und Archiv richtest du auf denselben Seiten ein, die du später verwendest. Kurze Hinweise zeigen, was noch fehlt. Es gibt keinen separaten Assistenten, keinen „Fertig“-Knopf und keine Probeübernahme. Der automatische Einrichtungsabschluss selbst startet keinen Import. Quellen, Archiv und ein optionaler Fotos-Aufnahmezeitraum bleiben auf diesem Mac gespeichert.

Die Richtung ist immer Quelle → Archiv. TrueArchive verändert oder löscht keine Quellen. Auch wenn du später dort eine Datei löschst, bleibt die Archivkopie erhalten.

Quellen und Ziel im Blick

Links stehen die Quellen, darunter zeigt der Pfeil zu deinem gewählten Archivordner. Über + ergänzt du weitere Quellen. Ein Klick auf den Quellnamen öffnet ihre Seite. Daneben stehen Jetzt archivieren (Pfeil in eine Festplatte), Einstellungen (Zahnrad) und bei externen Quellen das Auswurfsymbol. Das Zahnrad öffnet immer die Einstellungen dieser Quelle, auch wenn gerade eine andere Seite geöffnet ist.

Das kleine Zeichen am Quellensymbol zeigt die zuletzt geprüfte Verbindung: grüner Punkt verbunden, leerer Kreis nicht erreichbar, gestrichelter Kreis noch nicht geprüft und oranges Ausrufezeichen fehlende Fotos-Freigabe. Hovertexte erklären Status und Aktionen. Bei Apple Fotos bedeutet Grün, dass voller Fotos-Zugriff erlaubt ist; ob ein einzelnes iCloud-Original verfügbar ist, zeigt erst der Abruf.

Der Pfeil nach unten neben einer Quelle startet nur deren vollständigen Abgleich. Er prüft neu und übernimmt neue oder geänderte Inhalte in das gemeinsame Archiv. Eine offene Vorschau dieser Quelle wird ersetzt; Vorschauen und Berichte anderer Quellen bleiben erhalten. Bei der allerersten Übernahme in einen noch leeren Archivordner entsteht die feste Archivkennung; vorher erstellte Vorschauen musst du dann erneut prüfen. Unterordnerauswahl, Fotos-Zeitraum und Zeitpläne bleiben unverändert. Während anderer Arbeit sind die Startaktionen gesperrt.

Das Auswurfsymbol erscheint bei trennbaren externen Quellvolumes. Es trennt alle Quellordner auf demselben Volume; das Archivvolume bleibt geschützt. Quellplatte sicher trennen.

Ein Problemhinweis im Hauptfenster nennt die betroffene Quelle oder das Archivziel und bietet die passende Aktion. „Zur betroffenen Quelle“ führt zu deren Bericht. Auf der bereits geöffneten Quellseite steht die Ursache unter „Letzter Abgleich“. Bei fehlendem Fotos-Zugriff wird dort erklärt, wo du ihn freigibst. Ein erfolgreicher Bericht einer anderen Quelle bleibt sichtbar.

Alle Quellen verwenden dasselbe Archivziel. In den Quelldetails erscheint ein Archivhinweis nur dann, wenn das Ziel die Übernahme verhindert; über „Archivziel prüfen“ gelangst du zu den Einzelheiten.

Eine erstellte Vorschau samt Auswahl bleibt während dieser App-Sitzung erhalten, wenn du zum Ziel oder zu einer anderen Quelle wechselst. Mit „Alle Quellen archivieren“ ersetzt du diese Vorschauen bewusst durch einen vollständigen Abgleich. Auch während einer Übernahme kannst du dich umsehen. Der feste Statusbereich zeigt die aktive Arbeit; „Zum Vorgang“ führt zurück. Ein automatischer Abgleich wechselt deine Seite nicht.

Auf der Archivseite siehst du den vollständigen Zielpfad, die Verbindung und den freien Speicher des Laufwerks. Über „Archiv ändern …“ wählst du den gewünschten Ordner direkt. Bei der ersten Einrichtung heißt der Knopf „Archivordner wählen …“. In der Auswahl kannst du über „Neuer Ordner“ einen Ordner anlegen und mit „Als Archiv verwenden“ bestätigen. Dieser Ordner selbst wird dein Archiv; es wird kein zusätzlicher „Bildarchiv“-Ordner darunter angelegt. Das Ziel benötigt APFS oder HFS+.

„Zielwechsel noch offen“: Die letzte Auswahl konnte nicht übernommen werden. Weitere Übernahmen bleiben gesperrt, auch nach einem App-Neustart. Wähle das gewünschte Ziel erneut und warte auf „Archiv bereit“. Der bisherige Ordner wird nicht still weiterverwendet.

Ein Archivwechsel macht bisherige Vorschauen ungültig. Änderst du „Unterordner einbeziehen“ bei einer Quelle, prüfst du diese Quelle neu; die Auswahl einer anderen Quelle bleibt erhalten. Nach einem App-Neustart erstellst du ebenfalls eine neue Vorschau.

Alle Quellen archivieren

Mit „Alle Quellen archivieren“ in der Seitenleiste startest du einen einmaligen Durchlauf: zuerst alle eingerichteten lokalen Quellen nacheinander, danach die verbundene Apple-Fotos-Quelle. Für Ordner gilt die jeweilige Unterordnerauswahl, für Apple Fotos der gespeicherte Aufnahmezeitraum. Ohne Datumsfilter wird die gesamte erreichbare Mediathek in kleinen Etappen abgeglichen.

Offene Vorschauen werden ersetzt. Der Knopf prüft den vollständigen eingerichteten Umfang neu und übernimmt neue oder geänderte Inhalte. Bisherige Teilauswahlen begrenzen diesen Lauf nicht. Für eine gezielte Auswahl archivierst du stattdessen auf der einzelnen Quellseite.

Der Gesamtfortschritt steht direkt unter dem Knopf, der Fortschritt einer Quelle bei ihrem Namen. Klicke links auf die gewünschte Quelle: Unter „Letzter Abgleich“ stehen dort neue, aktualisierte und bereits vorhandene Inhalte, Herkunftsergänzungen, Bearbeitungsvarianten sowie offene Einträge und Hinweise. Links bleibt nur der Verbindungsstatus; konkrete Probleme und Berichte stehen im Hauptbereich. Die Berichte bleiben beim Seitenwechsel in dieser App-Sitzung erhalten. Ein neuer Versuch ersetzt den Bericht dieser Quelle; nach einem Archivwechsel gelten die bisherigen Ergebnisse nicht für das neue Ziel. Fehlende Quelllaufwerke werden übersprungen; andere Quellen können weiterlaufen. Bei einem unsicheren Archiv oder geänderter Einrichtung stoppt der Lauf.

Lokale Arbeit lässt sich mit „Pausieren“ anhalten und mit „Fortsetzen“ weiterführen. „Abgleich abbrechen“ beendet den gesamten Durchlauf; spätere Quellen starten dann nicht mehr. Apple Fotos unterstützt Abbrechen, aber noch keine Pause. Bereits archivierte Dateien bleiben erhalten und werden beim nächsten Start wiedererkannt.

Deine Zeitpläne und deren globale Pause bleiben unverändert. Für Apple Fotos muss voller Zugriff bereits erlaubt sein. Laufende Archivarbeit und App-Updates verhindern einen zweiten gleichzeitigen Durchlauf.

Fragen und Details

Öffne nur, was du gerade brauchst.

Wo liegen die Dateien, und was bleibt gespeichert?

Neue Archive legen Bilder direkt im gewählten Ordner ab: 2026/2026-09-08/, ohne zusätzlichen Medien-Ordner. Ohne bekanntes Datum heißt der Ordner Unbekannt. Zu jeder Mediendatei gehört ein gemeinsames XMP.

Bestehende TrueArchive-Archive behalten ihre bisherige Ablage unter Medien/. Sie werden nicht automatisch umsortiert. Andere gefüllte Bildordner fügst du als Quellen hinzu.

Quellen und Ziel bleiben auf diesem Mac eingerichtet. Über das Zahnrad neben der Quelle änderst du unter „Name“ die Bezeichnung und bei Ordnerquellen die Unterordnerauswahl. „Aus Quellenliste entfernen …“ steht im Kopf der geöffneten Quelle und im Kontextmenü ihres Namens. Nach Bestätigung wird nur die gespeicherte Verbindung entfernt; Dateien auf der Quelle und im Archiv bleiben erhalten. Vorschauen anderer Quellen bleiben bestehen.

Fehlt eine Quellplatte, schließe sie an und wähle in ihren Einstellungen „Verbindung erneut prüfen“. Beim Archivziel heißt die Aktion „Erneut verbinden“. Ein anderer Datenträger am gleichen Pfad wird nicht ungeprüft übernommen. Nach einem Macwechsel richtest du die Quellen auf dem neuen Mac erneut ein.

Wie übernehme ich Bilder aus Apple Fotos?

Füge Apple Fotos hinzu und öffne die Fotos-Seite. Bei noch nicht erteilter Freigabe wählst du „Fotos-Zugriff erlauben“. Ist der Status unbekannt, liest „Zugriff prüfen“ zunächst nur die Berechtigung; erst der anschließende Freigabeknopf kann einen Systemdialog öffnen. Diese Aktionen lesen keine Mediathekinhalte und starten weder Vorschau noch Import.

Bei vollem Zugriff steht „Verbunden“. Nach verweigertem oder eingeschränktem Zugriff führt „Systemeinstellungen öffnen“ zur macOS-App; wähle dort „Datenschutz & Sicherheit“ → „Fotos“ und erlaube TrueArchive den vollständigen Zugriff. Bei einer Systembeschränkung prüfst du Bildschirmzeit oder die Verwaltung des Macs.

Verwendet wird die Systemfotomediathek dieses Mac-Benutzers. Eine externe Mediathek muss angeschlossen sein. Der Quellenname wechselt keinen Apple-Account; weitere Umfangshinweise stehen unter „Details“.

Mit „Alle Aufnahmen archivieren“ startest du direkt einen Abgleich aller erreichbaren Bilder und Videos. TrueArchive setzt keine Gesamtmengenbegrenzung. Technisch werden weiterhin höchstens 20 Aufnahmen je Etappe geprüft; zwischen bestätigten Etappen liegen mindestens 15 Sekunden. Fortschritt und Ergebnis gelten für die ganze Runde.

Über „Zeitraum ändern …“ auf der Fotos-Seite kannst du den Abgleich auf inklusive Kalendertage begrenzen. „Ab“ und „Bis“ lassen sich gemeinsam oder einzeln setzen. Ist der Filter aktiv, werden Aufnahmen ohne bekanntes Aufnahmedatum ausgeschlossen. Ohne Filter gehören auch undatierte Aufnahmen zum Abgleich.

Der Aufnahmezeitraum bleibt bei der Fotosquelle gespeichert und gilt gleichermaßen für den direkten und einen geplanten Abgleich. Eine Änderung startet oder aktiviert keinen Zeitplan. Bei einem Fehler oder einer unvollständigen Etappe stoppt der Abgleich; nach der Klärung kannst du neu starten. Bereits archivierte Aufnahmen werden wiedererkannt.

Beim Archivieren werden benötigte iCloud-Ressourcen angefordert; lokale Dateien müssen nicht erneut geladen werden. Originale, aktuelle Fassungen und verfügbare Zusatzressourcen kommen mit. Live Photos können mehrere Dateien ergeben. Fotos und Videos bleiben in Apple Fotos erhalten.

Einen wiederkehrenden Abgleich aktivierst du separat über Zahnrad neben der Quelle → Automatisch archivieren. Auch dieser arbeitet in begrenzten Etappen und ohne Gesamtmengenlimit. Die erreichbare Systemfotomediathek ist kein unabhängiger Nachweis des vollständigen iCloud-Bestands.

Wie übernehme ich Karten und lokale Ordner?

Füge über + eine SD-Karte, Festplatte oder weitere lokale Ordner hinzu. Mehrere Ordner lassen sich gleichzeitig wählen. Quellen dürfen auch auf FAT oder exFAT liegen; Quelle und Archiv müssen getrennt sein.

Für eine direkte Übernahme dieser Quelle nutze das Festplatten-Pfeil-Symbol „Jetzt archivieren“ neben ihrem Namen. „Alle Quellen archivieren“ übernimmt dagegen alle verbundenen Quellen. Für eine gezielte Übernahme klicke auf eine einzelne lokale Quelle und erstelle ihre Vorschau; dort wählst du Dateien aus und klärst offene Metadatenfälle. Über das Zahnrad neben der Quelle entscheidest du, ob Unterordner dazugehören. Die Vorschau prüft den gewählten Umfang; die Einrichtung selbst startet keine Probeübernahme.

Filter und Seitenwechsel helfen bei großen Beständen. Prüfe neue Dateien, Änderungen und offene Fälle, bevor du „ausgewählte archivieren“ startest. Eine erneute Prüfung erkennt passende bereits archivierte Medien wieder.

Hinweise gehören zur jeweiligen Quelle. Ein fehlgeschlagener Fotos-Abgleich erscheint auf der Fotos-Seite. Bei einer anderen geöffneten Quelle bleibt nur das Warnzeichen an der betroffenen Quelle sichtbar; der Hovertext nennt den Grund. Klicke auf ihren Namen, um den Bericht zu lesen. Gemeinsame Hindernisse wie ein nicht erreichbares Archiv bleiben für alle Quellen sichtbar.

Nach der Übernahme siehst du neue Dateien, aktualisierte Metadaten, bereits vorhandene Inhalte und offene Fälle. „Archiv öffnen“ führt zum Ergebnis im Finder. Du kannst die Quelle für spätere Abgleiche behalten oder mit „Quelle entfernen“ die Verbindung entfernen. Dateien auf der alten Platte und im Archiv bleiben erhalten. Eine Teilübernahme bestätigt nicht den gesamten Inhalt der Platte.

RAWs und vorhandene XMPs werden zusammen übernommen. Fertige Bilder in Apple Fotos und RAWs auf der Karte werden nicht allein wegen ähnlicher Namen automatisch verknüpft.

Wie trenne ich eine Quellplatte nach der Übernahme?

Warte, bis die Archivarbeit beendet ist, und klicke auf das Auswurfsymbol neben der externen Quelle. TrueArchive trennt das zugehörige Volume. Alle eingerichteten Quellordner auf diesem Volume sind danach nicht mehr verbunden; ihre Einstellungen bleiben gespeichert. Warte auf die Erfolgsmeldung. Hat der Datenträger weitere verbundene Volumes, trenne diese ebenfalls, bevor du ihn abziehst.

Das Volume mit deinem Archiv wird nicht getrennt. Die Aktion erzwingt kein Trennen und betrifft nicht pauschal alle Volumes eines Datenträgers. Meldet macOS, dass das Volume noch verwendet wird, beende den anderen Zugriff und versuche es erneut.

Trennen macht das Quellvolume vorübergehend nicht erreichbar. „Quelle entfernen“ entfernt dagegen nur die gespeicherte Verbindung zu einem Ordner und wirft den Datenträger nicht aus. Beide Aktionen erhalten die Dateien auf Quelle und Archiv.

Wie funktionieren Zeitpläne?

Über das Zahnrad neben der gewünschten Quelle schaltest du „Automatisch archivieren“ ein. Danach wählst du den Zeitabstand: täglich, stündlich oder alle sechs Stunden. Nach angehaltenen Fehlern bietet „Zeitplan fortsetzen“ einen erneuten Versuch.

Unter TrueArchive → Einstellungen → Allgemein steuert „Zeitpläne ausführen“ alle eingerichteten Zeitpläne gemeinsam. Solange kein Zeitplan eingerichtet ist, steht dort nur der Hinweis zur Aktivierung bei einer Quelle. Ausschalten verhindert weitere geplante Läufe; ein bereits laufender Abgleich wird noch abgeschlossen. Einen laufenden lokalen Vorgang hältst du separat mit „Pausieren“ an oder brichst ihn ab. Die Archivseite hat keine zweite globale Zeitplansteuerung.

TrueArchive muss laufen und der Mac wach sein; das Hauptfenster darf geschlossen werden. Verpasste Termine werden einmal nachgeholt. Fehlende Quellen warten, nach drei fehlgeschlagenen Versuchen hält der betroffene Zeitplan an. Offene Vorschauen bleiben erhalten und verhindern automatische Übernahmen sowie lokale Verschlagwortung, auch wenn gerade eine andere Quelle angezeigt wird.

Apple Fotos prüft die erreichbare Mediathek schrittweise und mit dem gespeicherten Aufnahmezeitraum. Nach einem App-Neustart, einer Bereichsänderung oder einer zwischenzeitlichen Änderung beginnt eine neue Prüfrunde; bereits archivierte Ressourcen werden wiedererkannt. Das ist kein gesonderter Nachweis aller Inhalte in der iCloud.

Die lokale Verschlagwortung hat einen eigenen Schalter. Automatische Schlagwörter erklärt.

Wie ergänze ich englische Schlagwörter mit Apple Vision?

Auf der Archivseite schaltest du „Schlagwörter automatisch ergänzen“ direkt ein. Apple Vision verarbeitet neue, geänderte und bisher nicht verschlagwortete Archivbilder auf diesem Mac. Höchstens zehn ausreichend sichere englische Begriffe pro Bild werden direkt ergänzt; vorhandene Schlagwörter und Bearbeitungsdaten bleiben erhalten. Die Ergebnisse sind automatisch erkannt und können unzutreffend sein.

Videos werden übersprungen. Für manche RAW-Formate stellt macOS keine passende Vorschau bereit; betroffene Bilder erscheinen als Hinweis und die automatische Verschlagwortung hält an. „Erneut versuchen“ startet sie nach der Klärung neu. Ausschalten bleibt gespeichert und beendet auch eine laufende Verschlagwortung am sicheren Haltepunkt. Bereits ergänzte Schlagwörter bleiben erhalten.

Die Analyse läuft lokal. Es wird kein Bild an einen KI-Onlinedienst übertragen und niemand muss Bilder einzeln freigeben. Die Begriffe landen im gemeinsamen XMP unter dc:subject. Wenn mehrere Quellen dieselbe Archivdatei nutzen, wird diese Datei nur einmal analysiert; eigenständige Bearbeitungsvarianten bleiben getrennt.

Was passiert mit doppelten Bildern und mehreren Nitro-Bearbeitungen?

Gleiche Datei, mehrere Quellen: TrueArchive prüft den vollständigen Dateiinhalt. Sind die Medienbytes identisch und die XMP-Angaben verträglich, wird die vorhandene Archivdatei genutzt. Die zusätzliche Herkunft kommt in ihr gemeinsames XMP. Name und Quellordner dürfen unterschiedlich sein. Ähnlich aussehende Bilder oder ein RAW und sein fertiges JPEG gelten nicht automatisch als Duplikat.

  • Gleiche RAW-Datei, gleiche Nitro-Bearbeitung: ein Medien-/XMP-Paar mit mehreren Herkünften. Unterschiede allein in XML-Schreibweise oder Einrückung erzeugen keine neue Bearbeitung.
  • Gleiche RAW-Datei, verschiedene Nitro-Bearbeitungen: jede unterschiedliche lesbare Bearbeitung erhält bei ansonsten verträglichen Metadaten automatisch eine eigene Mediendatei mit eigenem XMP. Beide Fassungen lassen sich unabhängig weiterbearbeiten. Bei drei verschiedenen Rezepten bleiben entsprechend drei Varianten erhalten.
  • Erneute Übernahme: bereits bekannte Dateien, Herkünfte und Bearbeitungen werden wiedererkannt. Derselbe Import soll keine weiteren Varianten erzeugen.

Beispiel: Auf zwei Platten liegt dieselbe RAW-Datei, einmal in Farbe und einmal mit einer anderen Nitro-Bearbeitung. Beide Fassungen bleiben im Archiv. Bringst du später dieselbe Karte nochmals mit, werden diese Fassungen wiedergefunden. Getrennte Dateinamen unterscheiden die Paare; die Zuordnung steht zusätzlich im XMP.

Andere widersprüchliche Metadaten: Bei unvereinbaren Bewertungen, GPS-Angaben oder fremden XMP-Feldern zeigt die Vorschau „Metadaten prüfen“. Wähle dort „Beide Fassungen behalten“, um getrennte Paare zu archivieren, oder „Später prüfen“, um den Fall offenzulassen. Ein unterschiedliches Nitro-Rezept allein benötigt diese Entscheidung nicht. Zusätzliche widersprüchliche Angaben bleiben prüfpflichtig. Solange andere Konflikte offen sind, wird die Quelle nicht als abgeschlossen bestätigt.

Was die Ergebniszahlen bedeuten: „Herkunft ergänzt“ bedeutet, dass keine zusätzliche Mediendatei kopiert wurde. Eine erhaltene Bearbeitungsvariante zählt dagegen als neue Datei. „Zusätzliches Kopieren vermieden“ bezeichnet die beim Import nicht erneut kopierten Medienbytes; dieser Wert ist kein zusätzlich frei gewordener Speicherplatz.

Woher kam ein Bild? Die Herkunftsliste im gemeinsamen XMP enthält die Quellkennung, Rolle und den relativen Dateipfad. Bei lokalen Quellen kommen verfügbare Namen von Platte und gewähltem Ordner hinzu. Bei Apple Fotos bleiben die logischen Aufnahmen und Rollen zugeordnet; Alben und Schlagwörter werden verträglich ergänzt. Das Archiv bleibt ohne verpflichtende Katalogdatenbank lesbar.

Bestehende Kopien prüfen: Auf der Archivseite startet „Duplikate prüfen“ einen reinen Leselauf. Er prüft die unterstützten Bild-, RAW- und Videoformate und unterscheidet identische Kopien, absichtliche Bearbeitungsvarianten und Hardlinks. Separate Bearbeitungsdaten und andere Dateitypen sind nicht Teil dieses Leselaufs. Auch unverwaltete oder unlesbare Dateien erscheinen als Hinweise. Die Prüfung lässt sich pausieren oder abbrechen; ein Teilergebnis ist keine vollständige Prüfung. Es werden keine bestehenden Kopien automatisch gelöscht oder zusammengeführt.

Archivformat ab 0.10.0: Sobald gemeinsame Herkunfts- oder Variantendaten erstmals geschrieben werden, wird der Formatschutz auf Version 6 angehoben. Vorhandene Ordner werden nicht umsortiert. Ältere TrueArchive-Versionen können anschließend nicht mehr in dieses Archiv schreiben; verwende auf allen Macs mindestens 0.10.0. Die Medien und ihre XMP-Dateien bleiben normale Dateien.

Quellen werden bei keinem dieser Schritte verändert oder gelöscht. Nitro-Rezepte in XMP werden erhalten; zusätzliche Nitro-Dateien .photo und .photo-edit sind weiterhin nicht Teil der Übernahme. Der tatsächliche Rücktest mit Nitro und digiKam ist im Prüfstand der Version ausgewiesen.

Welche Metadaten und Bearbeitungen kommen mit?
  • Originale: unveränderte Dateien samt eingebetteten Metadaten.
  • Apple Fotos: aktuelle Bearbeitungen, zugängliche Alben, Datum, GPS, Favorit und angebotene Bearbeitungsressourcen.
  • Lokale Quellen: vorhandene XMP-Daten sowie Name der Quellplatte, gewählter Ordner und relativer Dateipfad. Unterstützte Änderungen werden mit unabhängigen Archivangaben zusammengeführt; Konflikte bleiben sichtbar.

Apple-Fotos-Titel, Beschreibung, Schlagwörter, Personen und ursprüngliche Zeitzone liefert der aktuelle Adapter nicht. Bereits eingebettete Angaben bleiben im Original erhalten.

Proprietäre Bearbeitungsrezepte lassen sich nicht automatisch in jeder anderen App weiterbearbeiten. Nitro-Dateien .photo und .photo-edit werden bisher nicht übernommen. Der vollständige Rücktest mit Nitro und digiKam steht aus.

Kann ich pausieren oder nach einer Unterbrechung fortsetzen?

Über das TrueArchive-Symbol in der Menüleiste siehst du den aktuellen Status und öffnest das App-Fenster.

Während einer Prüfung oder Übernahme drehen sich die kleinen Pfeile neben dem Laufwerk. Im Leerlauf bleibt das Symbol ruhig; Pause und Problem haben eigene feste Zeichen. Ist unter macOS „Bewegung reduzieren“ eingeschaltet, bleiben auch die Pfeile unbewegt. Ein Klick zeigt den genauen Vorgang und seinen Fortschritt. Beim Gesamtabgleich stoppt „Gesamten Abgleich abbrechen“ auch alle noch ausstehenden Quellen.

Lokale Übernahmen kannst du pausieren und im selben geöffneten Lauf fortsetzen. Quelle und Archiv müssen angeschlossen bleiben. Der Fotos-Export unterstützt Abbrechen, aber noch keine Pause.

Nach einer Unterbrechung wählst du dasselbe Archiv. Bei „Unterbrochene Übernahme gefunden“ kannst du „Übernahme wiederherstellen“ starten. Die App prüft die Belege erneut und schließt eindeutig vorbereitete Schritte ab. Unklare Dateien bleiben zur Prüfung erhalten.

Erstelle danach eine neue Vorschau. Vollständig archivierte Bilder werden wiedererkannt. „Keine offenen Übernahmen“ ist keine vollständige Prüfung aller Archivdateien und kein Nachweis einer zweiten Sicherung.

Bei „Archiv wird bereits verwendet“ warte auf den anderen Vorgang. Lösche die Datei .bildarchiv/write.lock nicht zum Entsperren.

Kann ich das Archiv mit digiKam durchsuchen?

Ja. Das Archiv besteht aus normalen Dateien und XMP-Begleitdateien. Du kannst es im Finder öffnen und mit einer vorhandenen digiKam-Installation durchsuchen. Suche und Gesichtserkennung bleiben Aufgaben von digiKam.

TrueArchive installiert oder konfiguriert digiKam noch nicht. Warte mit Änderungen im Archiv, bis die Übernahme beendet ist.

Release Notes

Zu jeder Version dokumentieren wir neue Funktionen, Korrekturen, wichtige Update-Hinweise und bekannte Grenzen. Frühere Einträge bleiben erhalten, damit du auch deine installierte Version nachlesen kannst.

Alle Release Notes lesen

Die Versionsnummer findest du in der App unter TrueArchive → Über TrueArchive. Das Handbuch erklärt den aktuellen Stand; die Versionshistorie zeigt, seit wann eine Funktion verfügbar ist.

Bei Problemen

Notiere die Aktion und die sichtbare Meldung. Unter Hilfe → Diagnosebericht … kannst du den technischen Bericht ansehen und bewusst kopieren. Prüfe den Text, bevor du ihn selbst weitergibst. Es wird nichts automatisch versendet.

Beachte den Prüfstand und die bekannten Einschränkungen in den Release Notes deiner Testversion. TrueArchive ist ein persönliches Community-Projekt im Pilotbetrieb.

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